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21. oktober 2026 · hinter den kulissen

wie wir aus einem lagerraum eines der bekanntesten podcast-studios österreichs gemacht haben

Drei Tage, 2.500 Euro Materialbudget und ein Raum voller schiefer Wände: wie wir Studio Wien an einem Wochenende in einen ehemaligen Lagerraum übersiedelt haben – und warum am Montag um 8 Uhr schon die erste Aufnahme lief.

Am Montag, dem 2. März 2026, um 8 Uhr früh lief in Studio Wien die erste Aufnahme. Zu Gast war die Autorin Barbara Blaha. Drei Tage vorher war der Raum, in dem sie saß, noch ein Lagerraum: nackte Wände, Rohre an der Decke und ein Unterzug genau dort, wo man ihn nicht haben will. Dazwischen lag eines der längsten Wochenenden, die wir je hatten.

In diesem Beitrag erzählen wir, wie der Umbau gelaufen ist. Was wir uns vorgenommen hatten, wie wir geplant haben, welche Entscheidungen am Ende den Unterschied gemacht haben – und was wir genauso wieder machen würden. Wenn du selbst über ein eigenes Podcast-Studio nachdenkst, findest du hier hoffentlich ein paar brauchbare Anhaltspunkte.

  • 3 TageUmbau von Freitag bis Sonntag
  • 2.500 €Materialbudget, ohne Technik und Einrichtung
  • 2 WändeTrennwand mit Tür und Studio-Rückwand, neu gebaut
  • 8:00 Uhrerste Aufnahme am Montag danach

Die Ausgangslage: ein Lagerraum mit Ecken und Kanten

Studio Wien ist übersiedelt. Der neue Standort brachte einen großen Vorteil, denn Studio und Office liegen jetzt unter einem Dach. Und er brachte eine ziemlich große Aufgabe: Für das Studio blieb ein schmaler, länglicher Raum, der bis dahin als Lager gedient hatte.

Der Lagerraum von innen: lang und schmal, weiße Wände, Rohre an der Decke, ein kleines Fenster an der Stirnseite, am Boden Latten und Werkzeug
Lang, schmal, Rohre an der Decke, ein kleines Fenster an der Stirnseite: der Raum, mit dem wir arbeiten mussten.

Wer schon einmal einen Raum für Tonaufnahmen gesucht hat, weiß, worauf es ankommt: genug Platz für zwei Gesprächspartner, für Kamera und Licht, möglichst gerade Wände und vor allem Ruhe. Unser Lagerraum hatte davon wenig. Die Wände stehen nicht im rechten Winkel zueinander, an der Decke laufen Rohre und Leitungen, ein Unterzug teilt den Raum in zwei Hälften, und an der Stirnseite sitzt ein kleines Fenster.

Dazu kam das Wichtigste: Gleich nebenan liegen Arbeitsplätze. Wo im Studio gesprochen wird, wird nebenan telefoniert, getippt und besprochen – und umgekehrt. Ein Studio, in dem man das Office hört, ist kein Studio. Und ein Office, in dem jedes Interview mitläuft, ist kein guter Arbeitsplatz.

Kurz gesagt: Der Raum war nicht für ein Studio gebaut. Wir mussten ihn dazu machen.

Drei Ziele für ein Wochenende

Bevor wir die erste Latte gekauft haben, haben wir festgelegt, woran wir den Umbau messen:

  1. Schallschutz. Die Aufnahmen dürfen nichts aus dem Office mitbekommen, und das Office soll nicht jedes Gespräch mithören. Der Raum braucht also eine eigene, dichte Grenze zum Rest der Fläche.
  2. Raumakustik. Ein leerer Raum mit harten Wänden hallt. Für Sprache, die klar und nah klingen soll, muss der Nachhall deutlich runter.
  3. Der Look. Studio Wien hat ein Gesicht, das viele kennen: Holzlamellen mit Lichtleisten, Pflanzen, zwei Sessel. Gäste, die schon einmal bei uns waren, sollten sich sofort wiederfinden. Und laufende Formate sollten nahtlos weiterproduzieren können, ohne dass ihr Bild von einer Folge zur nächsten plötzlich anders aussieht.

Dazu kamen zwei Rahmenbedingungen, die den ganzen Plan vorgegeben haben: drei Tage, damit der laufende Betrieb nicht leidet, und 2.500 Euro für Material. Technik und Einrichtung sind darin nicht enthalten, die kamen aus dem alten Studio mit.

Planung: Zollstock, Bleistift und ein zerknittertes Blatt Papier

Der wichtigste Teil eines schnellen Umbaus passiert, bevor jemand eine Bohrmaschine in die Hand nimmt. Wir haben den Raum zentimetergenau ausgemessen: Wandlängen, Raumhöhe, die Lage des Unterzugs, die Abstände der Rohre, Steckdosen, Fenster. Weil die Wände schief sind, reicht dabei nicht ein Maß pro Wand. Wir haben oben, in der Mitte und unten gemessen. Daraus entstand eine Skizze, die heute ein bisschen zerknittert, aber vollständig ist.

Handskizze des Umbaus: Studio-Rückwand aus einem 100 und einem 173 Zentimeter breiten Feld, rechts die Wand mit Tür, daneben die Materialliste mit Latten, Spanplatten und Kleinteilen
Der ganze Umbau auf einer Seite: in der Mitte die Studio-Rückwand, rechts die neue Wand mit Tür, rundherum die Materialliste.

Auf diesem Blatt steht im Grunde alles. In der Mitte die Studio-Rückwand, zusammengesetzt aus einem 100 und einem 173 Zentimeter breiten Feld, rechts davon die neue Wand mit Tür. Rundherum die Materialliste: Latten in 2,50 Metern, durchgerechnet für jedes Bauteil – Gestell, Tür, Wand –, dazu Spanplatten in 16 Millimetern Stärke, schon in den Formaten notiert, die wir tatsächlich brauchten. Unten die Kleinteile, die man im Baumarkt gern vergisst: Scharniere, Schrauben, Winkel, Montagekleber, Spachtelmasse.

Diese Liste war unser wichtigstes Werkzeug. Jedes Brett, das schon vorher in der richtigen Länge eingeplant war, hat uns am Wochenende eine Fahrt, eine Diskussion oder einen Fehlschnitt erspart. Parallel dazu haben wir das Team zusammengestellt und den Ablauf in Arbeitspakete zerlegt: Was muss zuerst passieren? Was kann gleichzeitig laufen? Wo müssen wir auf Trocknungszeiten warten, und wie füllen wir diese Zeit sinnvoll?

Beschaffung: Am Sonntag hat kein Baumarkt offen

Ein Detail hat die gesamte Planung geprägt. Der Umbau lief von Freitag bis Sonntag, und am Sonntag sind in Österreich die Geschäfte zu. Was am Samstagabend nicht vor Ort ist, gibt es bis Montag nicht mehr. Am Montag um 8 Uhr wartete aber bereits der erste Gast.

Also mussten Material und Werkzeug komplett da sein, bevor es losging, inklusive einer vernünftigen Reserve. Wir haben Latten, Platten und Kleinteile im Baumarkt nach Liste zusammengesucht, alles in einen Transporter geladen und in einem Rutsch ins Studio gebracht. Dass es an diesem Tag geschneit hat, hat die Fahrt nicht schneller gemacht. Die Stimmung aber auch nicht schlechter.

Einkauf nach Liste – und mit vollem Transporter durch den Schnee zurück ins Studio.

Tag 1, Freitag: zwei Baustellen gleichzeitig

Am Freitag, dem 27. Februar, ging es los. Um das Pensum in drei Tagen zu schaffen, haben wir uns in zwei Teams geteilt, die parallel gearbeitet haben. Team Eingang baute das Holzständerwerk für die neue Trennwand zum Office und setzte die Türzarge ein. Team Rückwand baute zur selben Zeit das Gestell für die Studio-Rückwand.

Die Türzarge wird in die Öffnung zum Office gesetzt und ausgerichtetFreitagabend: Das Ständerwerk steht, die ersten Dämmplatten sind drin
Die Türzarge wird in die Öffnung zum Office gesetzt und ausgerichtet

Die Trennwand ist eine klassische Leichtbauwand: ein Gerüst aus Holzlatten, befestigt am Boden, an der Decke und an den angrenzenden Wänden. Hier hat sich die Vorarbeit sofort bezahlt gemacht. Weil die Wände schief sind, musste fast jedes Teil einzeln angepasst werden, und die Kappsäge lief beinahe durchgehend. In die Wand kam die Zarge für eine schallisolierende Feuerschutztür. Die Tür ist der heikelste Punkt jeder Trennwand: Die beste Wand bringt wenig, wenn der Schall durch eine leichte Innentür oder ihre Fugen einfach hindurchgeht.

Gleichzeitig entstand die Studio-Rückwand, gebaut wie eine klassische Theaterwand. Im Bühnenbau sind das freistehende Kulissenwände aus einem stabilen Holzrahmen mit einer Plattenbeplankung. Für uns hatte das zwei entscheidende Vorteile. Die Wand steht vor den schiefen Bestandswänden und dem Unterzug und schafft hinter dem Set eine gerade, ruhige Fläche. Und sie lässt sich so exakt dimensionieren, dass das Bild im Kamerawinkel möglichst genau so aussieht wie am alten Standort.

Parallel liefen zwei Arbeiten, die man später nicht mehr sieht. Erstens die Halterungen für das Licht: Die Altbauwände sind nicht die stabilsten, und an den Wandhalterungen hängen Leuchten, die über Jahre sicher sitzen müssen. Wir wollten auf Nummer sicher gehen und haben pro Halterung vier Löcher durch die gesamte Wand gebohrt. Auf der anderen Seite sitzt eine Metallplatte als Gegenstück, die Schrauben laufen durch die Wand hindurch. So verteilt sich die Last auf eine große Fläche, statt an ein paar Dübeln im bröseligen Mauerwerk zu hängen. Maximale Stabilität, auch wenn eine Leuchte einmal kräftiger verstellt wird.

Zweitens der Strom. Das Studio bekommt seinen Strom aus dem Office, die Leitungen dafür haben wir in isolierten Rohren durch die neuen Rigipswände geführt. So bleiben die Kabel geschützt, und die Durchführungen lassen sich sauber abdichten – wichtig für den Schallschutz.

Mit Staubmaske und Bohrmaschine: Löcher für die Lichthalterungen werden durch die Altbauwand gebohrt
Staubmaske auf, Bohrer an – und einmal ganz durch die Wand. Vier solcher Löcher pro Lichthalterung, auf der Rückseite hält eine Metallplatte dagegen.

Am Freitagabend standen beide Gestelle. Das war der Moment, in dem wir zum ersten Mal sicher waren, dass der Zeitplan hält.

Tag 2, Samstag: Platten, Dämmung, Spachtel

Der Samstag gehörte den Platten. Auf das Ständerwerk der Trennwand kamen Gipskartonplatten, die Hohlräume dazwischen wurden mit Mineralwolle gefüllt. Diese Kombination aus Masse und Dämmung macht eine Leichtbauwand schalltechnisch wirksam: Die schweren Platten bremsen den Schall, die Wolle im Hohlraum schluckt einen großen Teil dessen, was trotzdem durchkommt. Die Feuerschutztür wurde eingehängt, und die Fugen zwischen Zarge und Ständerwerk haben wir sorgfältig ausgeschäumt. Denn Schall nimmt immer den kleinsten Spalt.

Die schallisolierende Feuerschutztür ist eingesetzt, die Fugen zur Zarge sind ausgeschäumt, daneben Ständerwerk mit Mineralwolle
Zuschnitt auf dem Boden im Office: Eine Platte wird angezeichnet und angepasst
Links: Die Tür sitzt, die Fugen sind ausgeschäumt. Rechts: Weil kein Winkel dem anderen gleicht, wird fast jede Platte einzeln zugeschnitten.

Auf der anderen Seite des Raums wurde die Theaterwand beplankt. Auch hier galt: kaum ein Stück von der Stange. Jede Platte wurde angezeichnet, zugeschnitten, angehalten und oft noch einmal nachgeschnitten. Danach kam der Teil, den man auf Fotos selten sieht, der aber über das Ergebnis entscheidet: Fugen und Schraubenlöcher verspachteln, trocknen lassen, schleifen, noch einmal verspachteln. Eine Wand, die vor der Kamera steht, verzeiht keine Kante und keine Delle – im Licht der Studioleuchten sieht man jede Unebenheit.

Samstagabend: Die beplankte Studio-Rückwand bekommt ihren ersten weißen Anstrich
Samstagabend: Die Rückwand bekommt ihren ersten Anstrich.

Am Samstagabend rollten die ersten Farbrollen. Dass wir den ersten Anstrich noch am Abend geschafft haben, war kein Zufall, sondern Teil des Plans. Farbe braucht Zeit zum Trocknen, und diese Zeit sollte in die Nacht fallen, nicht in den Sonntag. So konnte die Wand über Nacht durchtrocknen, während wir kurz geschlafen haben.

Spätestens jetzt war klar, wie viel an einem solchen Wochenende an der Reihenfolge hängt. Hätten wir am Freitag die Rückwand nicht fertig bekommen, wäre am Samstag nichts zu verspachteln gewesen. Und ohne Spachtel am Samstag gäbe es am Sonntag nichts zu streichen.

Tag 3, Sonntag: Farbe, Lamellen, Einrichtung

Am Sonntagmorgen kam der zweite Anstrich – und mit ihm die Farbe, die das Set heute prägt: ein dunkles Anthrazit an Wänden und Rückwand. Nur in der Mitte der Theaterwand blieb ein Feld frei. Genau dort, wo später hinter den Gästen das Bild entsteht, sollten die Holzlamellen hin. Dass auf der nackten Platte noch ein Smiley landete, schreiben wir dem Schlafmangel zu.

Sonntagmorgen: Die Wände sind anthrazit gestrichen, in der Mitte der Rückwand bleibt ein Feld aus nackter Platte mit einem aufgemalten Smiley frei
Sonntagmorgen: Anthrazit an den Wänden, in der Mitte Platz für die Lamellen – samt Smiley. Sonntagabend: einmal durchs fertige Studio.

Dann ging es an das, was aus einem Raum ein Studio macht. Auf das freie Feld der Theaterwand kamen die Akustikpaneele mit den Holzlamellen und den senkrechten Lichtleisten, an die Seitenwände schwarze Akustik-Schaumstoffplatten. Beides hat einen Zweck, der über die Optik hinausgeht. Harte, glatte Flächen werfen den Schall zurück, und genau diese Reflexionen lassen Sprache hallig und weit weg klingen. Lamellen und Schaumstoff brechen und schlucken einen großen Teil davon. Zusammen mit den Sesseln und Pflanzen entsteht so der trockene, nahe Klang, den man von einem guten Podcast kennt.

Nino Perez (links) und Felix Reichel sitzen entspannt in den grauen Sesseln vor der beleuchteten Lamellenwand, links und rechts Bambuspflanzen
Geschafft: Nino (links) und Felix am Sonntagabend, zum ersten Mal in den eigenen Sesseln.

Parallel wurde die Einrichtung aus dem alten Studio angeliefert: Sessel, Tisch, Pflanzen, Deko und die gesamte Technik. Alles wurde reingetragen, aufgestellt, verkabelt und ausgeleuchtet. Der Maßstab war dabei immer derselbe: das Bild des alten Studios. Sessel, Pflanzen und Lichter wurden so lange verschoben, bis der Blick durch die Kamera wieder vertraut aussah.

Es war ein sehr, sehr langes Wochenende. Aber am Sonntagabend war alles an seinem Platz – und wir haben uns zum ersten Mal selbst in die Sessel gesetzt. Nicht für eine Aufnahme, sondern einfach, um kurz durchzuatmen. Am nächsten Morgen um 8 Uhr sollte hier der erste Gast sitzen.

Montag, 8 Uhr: die ersten Gäste

Am Montagmorgen ging die Tür auf, und Barbara Blaha setzte sich ins frisch umgebaute Studio. Die Autorin hat die Denkfabrik Momentum Institut gegründet und leitet sie, außerdem gibt sie das Magazin „Moment“ heraus. Wenige Wochen vor dem Termin war ihr Buch „Funkenschwestern. Wie Feminismus alles besser macht“ erschienen. Für sie war es eine ganz normale Aufnahme – und genau das war das Ziel. Kein Baustellengeruch, kein „Entschuldigung, das ist noch provisorisch”, keine Kompromisse beim Ton. Das Mikrofon lief, die Kameras liefen, das Gespräch begann.

Und es ging gleich weiter. Schon am Dienstag saß der frühere Tennisprofi und US-Open-Sieger Dominic Thiem im neuen Studio, als Gast bei „15 Love – der Business Podcast“. Spätestens da musste sich zeigen, ob der Raum hält, was wir uns vorgenommen hatten. Wenn ein Gast dieses Kalibers vor der Kamera sitzt, muss vom Ton über das Licht bis zur Kameraposition alles stimmen – Zeit für einen zweiten Anlauf gibt es nicht. Es hat alles gestimmt. Die Folge kannst du dir auf YouTube ansehen.

Dominic Thiem am Mikrofon im neuen Studio, im Hintergrund Bambuspflanzen
Dienstag, einen Tag nach dem Umbau: Dominic Thiem zu Gast bei „15 Love – der Business Podcast“.

Rückblickend war die fixe Deadline ein Glücksfall. Sie hat jede Entscheidung vereinfacht: Was nicht bis Sonntagabend fertig werden kann, wird gar nicht erst begonnen. Ohne diesen Termin hätten wir vermutlich zwei Wochen gebraucht und am Ende nicht viel mehr erreicht.

Was wir aus dem Umbau mitnehmen

Wenn du ein eigenes Studio planst, egal ob für Podcasts, Interviews oder Video-Content, sind das die Punkte, die bei uns den Unterschied gemacht haben:

Zwei aus dem Team lachend vor dem vollgeladenen Transporter auf dem Baumarktparkplatz im Schnee
Gute Laune trotz Schneematsch: Der Transporter ist voll, es kann losgehen.
  • Erst messen, dann kaufen. Gerade bei schiefen Wänden lohnt es sich, an mehreren Stellen zu messen. Jeder Fehler im Plan kostet auf der Baustelle ein Vielfaches an Zeit.
  • Eine vollständige Materialliste mit Reserve. Vor allem, wenn am Wochenende gebaut wird und die Geschäfte geschlossen sind.
  • Parallel arbeiten, wo es geht. Zwei Teams an zwei Wänden haben unseren Zeitplan überhaupt erst möglich gemacht.
  • Trocknungszeiten als feste Termine einplanen. Spachtel und Farbe brauchen Zeit. Am besten legt man sie in die Nacht.
  • Schallschutz scheitert an Details. Wand, Dämmung und Platten sind die Pflicht. Die Kür sind Tür, Fugen und Durchführungen, etwa für Kabel. Dort entscheidet sich, wie leise es nebenan wirklich ist.
  • Altbauwänden nicht blind vertrauen. Was schwer ist oder bewegt wird, etwa Lichthalterungen, verschrauben wir lieber durch die Wand mit einer Gegenplatte, als es an Dübeln im alten Mauerwerk aufzuhängen.
  • Den gewünschten Look vorher festhalten. Wer ein bestehendes Studio übersiedeln will, sollte vorher Fotos, Maße und Kamerapositionen dokumentieren. Dann lässt sich das Bild am neuen Ort gezielt nachbauen, statt es aus der Erinnerung zu rekonstruieren.

Seitdem: ein Hotspot für Podcasts, Creator und CEOs

Seit dem Umbau ist das Studio fast durchgehend in Betrieb. Hier entstehen Podcasts und Video-Podcasts, Content Creator produzieren ihre Formate, und immer mehr Geschäftsführerinnen, Geschäftsführer und CEOs nutzen das Set für Interviews und Unternehmensformate. Dass Gäste den Raum heute als eines der bekanntesten Podcast-Studios Österreichs wahrnehmen, hätten wir an jenem Freitagmorgen zwischen Latten und Kartons nicht zu träumen gewagt.

Studio Wien ist auch der Ausgangspunkt von heard: Hier haben wir angefangen, und hier produzieren wir bis heute. Wenn du das Studio selbst nutzen möchtest, findest du Ausstattung, Verfügbarkeiten und Buchung auf studio-wien.at.

du willst ein eigenes podcast-studio im unternehmen?

Was wir für Studio Wien gebaut haben, setzen wir auf Anfrage auch für Unternehmen um. Vom leeren Raum bis zur ersten Aufnahme begleiten wir den ganzen Weg:

  • Konzept – was soll das Studio können, für welche Formate, für wen?
  • Planung – Aufmaß, Skizzen, Materialliste, Zeitplan und Budget.
  • Umbau – Schallschutz, Raumakustik und Set-Bau mit unserem Team.
  • Inbetriebnahme – Technik, Licht, Einschulung und die erste Aufnahme.

Ein paar Sätze zu deinem Raum und deinem Vorhaben genügen für ein erstes Gespräch.

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